Integrative Gestaltpädagogik

in Schule, Seelsorge und Beratung, Bayern e.V.

Baustein B - Gestaltberatung

Ziel des Bausteins B ist, dass die Anwendung des Gelernten zunehmend beraterisch auf andere (Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Schulklassen, Gemeinschaften usw.) ausgerichtet wird; diese berufsbezogene Tätigkeit wird su­pervidiert.

Um als Gestaltberater/in graduiert zu werden, müssen verschiedene Seminare nachgewiesen werden:

 

1. Seminare mit festgelegten Inhalten (80 Std.)

• Methoden der Gestaltpädagogik und Gestaltberatung in der Einzelarbeit: Gesprächsführung, kreative Medien, Körperarbeit, Inszenierungen u.ä. (20 Std.)

• Krisenintervention auf dem Hintergrund entwicklungs- und tiefenpsychologischer Charakterkunde und Neurosenlehre (40 Std.)

• Tiefenpsychologische Bibelarbeit mit Beratung (z.B. Einkehrtage)/ christliches Menschenbild (20 Std.)

 

2. Seminare mit frei zu wählenden Inhalten  (110 Std.)

• Diese Kurse werden nach persönlichen Interessen, nach dem jeweiligen Berufs- und Aufgabenfeld ausgewählt. Die Bewerberin/ der Bewerber kann sich beraten lassen.

 

• Es ist darauf zu achten, dass die Seminare Ausgewogenheit in Übung, Gruppenselbsterfahrung und Theorie aufweisen.Diese Seminare sollen in Form von Ausbildungsblöcken, nicht als eine Sammlung von Einzelseminaren, in anderen pastoralen oder therapeutischen Instituten absolviert werden.

 

3. Seminare zur Einübung und Anwendung der Gestaltberatung
(geschlossene Gruppe) (50 Std.)

• Eine gute Selbst- und Fremdeinschätzung sind das Ziel dieser Seminare. Sie werden durch eine vom Vorstand benannte Leitung angeboten. Momentan ist das Andreas Döberl (Andreas Döberl, Salzachstr. 22, D-84489 Burghausen, Tel. 08677/65710 Mail: m.a.doeberl"ät"web.de)

• Die Arbeit in Peergroups findet im Zusammenhang mit den Seminaren statt.

• Die Dokumentation eines Beratungsprozesses über einen längeren Zeitabschnitt wird in einer Gruppe reflektiert.

 

 

Download Antrag B